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Der Nationalpark Stabbursdalen

Ausgewiesen 1970
Fläche: 98 km²
2002 erweitert auf 747 km²

Was wird geschützt
und warum?

Geschützt wird ein großes, von technischen Eingriffen nahezu freies Naturgebiet. Ziel ist die Bewahrung seiner biologischen Vielfalt mit Ökosystemen sowie den dort lebenden Arten und ihren Beständen. Auf diese Weise sollen u. a. der weltweit am nördlichsten gelegene Kiefernwald, eine abwechslungsreiche Wasserlandschaft und die Gebirgsformation Gáissene mit ihren charakteristischen Merkmalen bewahrt werden, inklusive geologischer Vorkommen und Kulturdenkmälern.

Dass die natürlichen Grundlagen innerhalb des Nationalparks erhalten bleiben, ist wichtig für die sa- mische Kultur und die Erwerbsmöglichkeiten der sami-

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schen Bevölkerung. Das Gebiet soll für die Rentierwirtschaft genutzt werden können, aber auch Naturerlebnisse und Erholung ermöglichen, ohne dass größere technische Eingriffe erforderlich sind.

Der Nationalpark Stabbursdalen liegt hauptsächlich in der Gemeinde Porsanger. Lediglich ein kleinerer Teil im Nordwesten gehört zur Gemeinde Kvalsund. Der Nationalpark weist eine Vielzahl von Landschaftstypen auf. Im Südwesten entspringt der Fluss Stabburselva und fließt über eine Distanz von ca. 60 km in Richtung Stabbursnes.

Im oberen Teil des Tals Stabbursdalen zeigt sich die Landschaft eher offen mit einem Birkenwaldgürtel um den Fluss herum. Allmählich wird das Tal enger, und ein üppiger Birkenwald bekleidet die steilen Talwände. Am Wasserfall Stabbursfossen weitet sich das Tal wieder, und der Fluss wird allmählich von Kiefernwald umringt.

Der Kiefernwald ist weltweit der am nördlichsten gelegene und durch niedrige, strauchförmige Bäume charakterisiert, die bis zu 500 Jahre alt sein können. Mehrere Tierarten sind in ihrer nördlichsten Ausbreitung an den Kiefernwald gebunden, u. a. Auerhahn, Unglückshäher, Eichhörnchen und Hakengimpel.

Karges Hochgebirge (Gáissene) beherrscht die südöstlichen Teile des Nationalparks. Dieser Gebirgszug ist eine Geschiebedecke, Reste einer großen ozeanischen Platte, die vor 400 bis 600 Millionen Jahren landeinwärts geschoben wurde. Mehrere der Gipfel sind über 1.100 m hoch und gehören zu den höchsten Erhebungen Finnmarks.

Im Nationalpark gibt es nur sehr wenige technische Eingriffe. Er erscheint von Menschen nahezu unberührt, obwohl das Stabbursdalen seit Genera-tionen traditionell von den See-Samen genutzt wurde.

Daher kann man dort auch Spuren von landwirtschaftlicher Nutzung, Jagd und Fischerei finden.

Das vom Nationalpark eingenommene Gebiet hat für die Rentierwirtschaft heute immer noch große Bedeutung als Sommerweidegebiet.

Im Nationalpark gibt es Wanderpfade und frei zugängliche Hütten, die zur Erholung genutzt werden. Der Stabburselva ist darüber hinaus ein guter Lachsfluss, und das Gebiet eignet sich gut für die Kleinwildjagd.

Im Nationalpark sind Sie bei der Natur zu Gast

Mehr darüber was erlaubt und was verboten ist...
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Anreise
Information & Service
Karten
Kartenblätter:
Kartenserie Norge 1:50 000:
1934 I Čåkkarašša
2034 IV Skoganvarre
2035 III Lakselv
Turkart Stabbursdalen
Information

Stabbursnes Naturhus og Museum
Tel. +47 78 46 47 65
stabburs@online.no

Nationalparkverwaltung:
Fylkesmannen i Finnmark
miljøvernavdelingen

NO-9815 Vadsø
Tel. +47 78 95 03 00
Fax +47 78 95 03 70
postmottak@fmfi.no

Örtl. Ansprechpartner:

Statens naturoppsyn
NO-9711 Lakselv
Tel. +47 78 46 48 11